Thomas Stotko: Weitere 84.724 Euro für Frühe Hilfen in Witten

Landespolitik

Als guten und wichtigen Impuls bezeichnet der heimische Abgeordnete Thomas Stotko das Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bund und Ländern zur Umsetzung des neuen Bundeskinderschutzgesetzes. Er sehe dieses Ergebnis als eine grundständige Unterstützung der präventiven Politik der Landes NRW. Witten hatte ja bereits bei dem Modellprojekt „Kein Kind zurück lassen“ den Zuschlag erhalten und wird nun noch stärker gefördert. „Eine gute Chance, vor Ort noch mehr Kindern eine Unterstützung zu geben“ freut sich Stotko.

Bei Verabschiedung des Bundeskinderschutzgesetzes konnten die Länder eine dauerhafte finanzielle Unterstützung des Bundes für Kinderschutz und Frühe Hilfen vor Ort durchsetzen. Aus diesen Mitteln stellt das Land schon für 2012(35.221) und 2013(49.503) für das Wittener Jugendamt einen Betrag in Höhe von Betrag 84.724 Euro bereit. Das Geld kann beantragt werden für den Aufbau von Netzwerken für Frühe Hilfen, für Familienhebammen und vergleichbare Berufe im Gesundheitswesen sowie für Ehrenamtsstrukturen im Kontext früher Hilfen. „Damit können wir“, so Stotko weiter: „junge Eltern an die vielfältigen Hilfs- und Beratungsangebote unserer Stadt heranführen und bereits sehr frühzeitig Vertrauen zu den zuständigen Stellen aufbauen.“

Insgesamt entfallen auf Nordrhein-Westfalen 2012 ca. 6 Mio. Euro, in 2013 sind es 9 Mio. Euro und dann 10,3 Mio. Euro dauerhaft ab 2014. Im Land werden die Mittel danach verteilt, wie viele Kinder unter drei Jahren im SGB-II-Bezug leben. Dies sind in Witten im Schnitt 577 Kinder. Damit wird gewährleistet, dass in denjenigen Kommunen mit dem größten Bedarf auch die meisten Mittel landen. „Wir setzen klare Prioritäten: zuerst die Jüngsten und zuerst diejenigen, bei denen der Bedarf am größten ist“, so Stotko abschließend.

 
 

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