Bildungspolitik a la CDU - Abschaffen, was das Zeug hält

Landespolitik

"Es scheint erklärtes Ziel der CDU zu sein, so viel Hürden wie möglich aufzubauen, um Menschen aus sozial schwachen Schichten Bildung zu verwehren" kritisiert Landtagskandidat Thomas Stotko.

CDU-Hürde Nummer 1: Gesamtschulen abschaffen
Wir stehen dafür ein, dass jeder und jede eine Chance bekommt. Deswegen lehnen wir das CDU-Vorhaben ab, die Gesamtschulen zugunsten sogenannter Aufbauschulen abzuschaffen. An Aufbauschulen kann das Abitur nicht abgelegt werden kann, deshalb schafft diese Schulform nicht weniger, sondern mehr Auslese im Bildungssystem. Um das Abitur zu machen, wäre ein Schulwechsel nötig.
Die Ergebnisse dieser Politik, die trennt und nicht eint, sehen wir in Bayern, wo weitaus weniger Kinder am Ende ihrer Schullaufbahn das Abitur ablegen als in NRW.

CDU-Hürde Nummer 2: Studiengebühren einführen
Rüttgers möchte seinen süddeutschen Vorbildern aus Bayern und Baden-Württemberg nacheifern und Studiengebühren einführen. Beginnen möchte er mit 1000 ¤ im Jahr. Das schafft für Studenten aus Familien mit kleinen- und mittleren Einkommen eine große Hürde für die Aufnahme eines Studiums.

CDU-Hürde Nummer 3: Ausbildungsförderung in Frage stellen
Schavan hat jüngst die Abschaffung des BAföGs gefordert. Rüttgers hatte bereits als Zukunftsminister das Absinken der Gefördertenzahlen zu verantworten. Während seiner Zeit sank die Quote der Geförderten genauso dramatisch wie die Ausgaben für Bildung und Forschung: Weniger Zukunft war nie!
Dagegen wenden sich Landtagskandidat Thomas Stotko und Bildungsministerin Ute Schäfer.

 
 

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