Kurz nach einer Teilnahme an der Veranstaltung im Commenius Berufskolleg mit über 100 ErzieherInnen kann Landtagskandidat Thomas Stotko eine positive Nachricht überbringen - in NRW werden allein in diesem Jahr vom Land bis zu 12.000 Betreuungsplätze zusätzlich mitfinanziert.
"Wir in NRW wollen bis 2010 das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahre ausbauen" teilte Stotko weiter mit. Die Voraussetzungen dafür hat die SPD mit dem Tagesbetreuungsausbausgesetz im Bund geschaffen, das die Union abgelehnt hat.
Mit einer Sofortmaßnahme in Höhe von 50 Millionen ¤ wird erstmals langzeitarbeitslosen Müttern und Vätern ein zusätzliches Angebot für die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren gemacht. Damit können 7.000 Betreuungsplätze neu eingerichtet werden, 1.000 neue Betreuungspersonen können beschäftigt werden. "Eine gute Sache" freut sich Stotko.
Werden die Kinder zuverlässig betreut, können Mütter - und Väter - wieder eine Arbeit annehmen. Und arbeitslose Erzieherinnen und Erzieher bekommen eine neue Chance auf dem Arbeitsmarkt.
5.000 freie Plätze in Kindergärten werden bereits vom Land finanziert und jetzt neu für die Betreuung der Kinder unter 3 Jahre genutzt. Das ist klare Politik. Im Gegensatz zu Rüttgers und seiner Truppe: Die schreiben zwar viel über Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wenn es aber an die konkrete Umsetzung geht, schlägt man sich in die Büsche. Geld für den Ausbau der Betreuung der unter 3jährigen ist ohnehin bei einer Deckungslücke von 6 Mrd. ¤ im CDU-Wahlprogramm nicht vorhanden.