
Studiengebühren für das Erststudium wird es mit Peer Steinbrück im Unterschied zur CDU nicht geben. Deutschland hat zu wenig Akademiker. Da ist es falsch, den Zugang zu Hochschulen durch solche Gebühren zu verbarrikadieren.

Landespolitik

Studiengebühren für das Erststudium wird es mit Peer Steinbrück im Unterschied zur CDU nicht geben. Deutschland hat zu wenig Akademiker. Da ist es falsch, den Zugang zu Hochschulen durch solche Gebühren zu verbarrikadieren.
Dies hat der Ministerpräsident gestern auf einer Pressekonferenz nicht nur verkündet, sondern dafür auch mit seinem guten Namen gezeichnet.
Studiengebühren verschärfen die soziale Selektion! Schon heute studieren zu wenig Kinder aus sozial schwachen Schichten.
Studiengebühren grenzen gezielt aus!
Wir wollen nicht, dass sich nur noch Reiche ein Studium leisten können.
Bildungschancen sind Zukunftschancen!
Studiengebühren zerstören Chancen! Die Chancen junger Menschen und die Chancen unseres Landes.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts gibt den Ländern bei der Erhebung von Studiengebühren freie Hand. Jetzt zeigt sich, welches Verständnis von Bildung die CDU/CSU hat: ein elitäres.
Nur Reiche sollen in Deutschland noch studieren. Die Uhr soll zurückgedreht werden. Die in den 60er und 70er Jahren von der SPD durchgesetzten Reformen, die ein Studium für breite Schichten ermöglichten, sollen kassiert werden.
Das CDU-Schulden-Studium: Bildungschancen je nach Kreditwürdigkeit Studium für Reiche: Mit bis zu 120.000 Euro Schulden, mindestens aber mit 60-90.000 Euro Schulden, starten Studenten nach 10 Semestern CDU-Schulden-Studium ins Berufsleben.
Gebühren treffen Kinder von nichtakademischen Elternhäusern besonders: Die Schwellenangst steigt, sie werden vom Studium abgeschreckt und studieren schließlich länger, weil sie zur Finanzierung arbeiten müssen.
Die finanzielle Lage der Unis - Hauptargument der Befürworter - verbessert sich keineswegs. Überall, wo Studiengebühren eingeführt wurden, wurden im Gegenzug staatliche Mittel gestrichen. Skandinavien hat keine Studiengebühren - und gewinnt alle Bildungsvergleiche. Länder mit Studiengebühren - etwa Großbritannien oder Australien - verlieren im internationalen Bildungs-Ranking an Boden.
Und was macht die CDU? Wie immer: ein klares "Jein", die Rolle Rüttgers.
Rüttgers hält 500 Euro für vertretbar, die CDU-Fraktion ist für 250 Euro.
Für die SPD ist klar: In NRW bleibt das Erststudium gebührenfrei.
Deshalb: am 22. Mai SPD.
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