Rüttgers will 10.000 entlassen - Betriebsbedingte Kündigungen !

Landespolitik

Mit Verwunderung reagiert die NRWSPD auf Forderungen von Rüttgers, 10.000 Arbeitsverhältnisse von Beschäftigten im Öffentlichen Dienst streichen: Justiz, Gesundheit, Arbeit und Soziales wären betroffen

Rüttgers macht folgende Rechnung auf: In der Landesverwaltung müsse jeder Staatssekretär in jedem Ressort 1,5% Stellen pro Jahr einsparen, bis 10.000 Stellen erreicht sind. Das würde 11 Jahre dauern, wie die Zahlen in der Realität belegen:

Stellen in der Landesverwaltung 308.000 Stellen
Bildung, Polizei, Finanzverwaltung 250.000 Stellen
Zwischenstand 58.000 Stellen

1,5% pro Jahr 870 Stellen

Finanzminister Jochen Dieckmann: "Da derzeit rund 10.500 Stellen in der Landesverwaltung kw-Vermerke haben (die Zahl ist durch die Verlängerung der Arbeitszeit gestiegen), kann das CDU Konzept erst beginnen, wenn diese Stellen abgebaut sind. Zur Finanzierung von politischen Wünschen der CDU stünde das eingesparte Geld also nicht zur Verfügung."

Also müsste die CDU ihre Kürzungspläne auf die bestehenden kw-Vermerke draufsatteln.

Mit anderen Worten: Die CDU müsste betriebsbedingte Kündigungen aussprechen, damit die Finanzierung ihrer Politik nicht sang- und klanglos in sich zusammenfällt.

Die betriebsbedingten Kündigungen beträfen unter anderem die Justiz – also den Strafvollzug und die Gerichte, den Gesundheitsbereich, Umweltschutz, Straßenbau- und pflege oder die Wirtschaftsförderung.

Sobald Herr Rüttgers das gemerkt (und verstanden) hat werden wir Ihn als den Akteur erleben, den er am besten darstellt - in der "Rolle Rüttgers".

 
 

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