Stotko und Humme besuchen Dörken in Herdecke

Wahlkreis

„Relativ gut“ hat die Dörken AG in Herdecke die Weltwirtschaftskrise überstanden. Das bestätigten Vorstandsmitglied Ute Herminghaus-Böcking und Betriebsratsvorsitzender Andreas Haase der SPD-Bundestagsabgeordneten Christel Humme und dem Landtagsabgeordneten Thomas Stotko bei einem Besuch in dem traditionsreichen Familienunternehmen. Humme und Stotko informierten sich über „herausragende Unternehmen und wichtige soziale Einrichtungen“ in ihren Wahlkreisen.

Anfang 2009 sei die Situation „dramatisch“ gewesen, sagte Herminghaus-Böcking. Bei den Beschäftigten – immerhin 780 Personen – sei die „Akzeptanz für Kostensenkungen“ sehr hoch gewesen. „Wir haben die Weltwirtschaftskrise relativ gut überstanden“, zeigte sich Herminghaus-Böcking erleichtert. Schon Anfang 2010 gab es eine Ausgleichszahlung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben Farben und Lacken werden vor allem Folien für den Gebäude- und Fassadenschutz gefertigt.
Als vorbildlich sehen Humme und Stotko auch die seit 13 Jahren bestehende Betriebsvereinbarung zum Gesundheitsschutz. „Angefangen hat alles mit Vitamin-C-Angeboten und Wasserspendern im ganzen Unternehmen, später ist kostenloser Kefir dazugekommen“, erinnert sich Ute Herminghaus-Böcking an die Anfänge. Inzwischen gehören regelmäßige Sportangebote dazu, in der Produktion sogar eine halbe Stunde während der Arbeitszeit. „Das fördert natürlich auch das Betriebsklima“, ist die Unternehmerin überzeugt. Der Krankenstand, der mit 3,5 Prozent relativ gering ist, gibt ihr Recht. Umweltschutz gehört seit 1982 zur Philosophie der Dörken AG, die erneut als eines der 100 innovativsten mittelständischen Unternehmen mit einem Gütesiegel ausgezeichnet wurde.
Zurzeit werden 38 junge Menschen in den verschiedenen Dörken-Unternehmen ausgebildet, dabei habe man gezielt nach zwei Azubis mit Hauptschulabschluss gesucht. Auch mit Blick auf den drohenden Facharbeiter-Mangel bemühe man sich stark, Mitarbeiter im Unternehmen zu halten. Einig waren sich Unternehmerin und Politiker, dass Deutschland viel mehr in „seinen einzigen Rohstoff, die Bildung“ investieren muss.

 
 

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